(09) – Klima

Aus der Reihe “Allgemeine Betrachtungen”

Klimakollaps. Es ist zu spät. Das Klima ändert sich. Die Änderung aufhalten zu wollen ist lächerlich, die Auswirkungen zu mindern aber nicht. Die Frage ist deshalb eher, wie kann die Menschheit unter den kommenden Bedingungen weiter leben? Und dafür gibt es einige gute Ansätze, über die man viel zu wenig liest, die unter den Mühlen der Bürokratie versickern und die doch eine absolut notwendige Komponente sind. JA, auch wir Menschen müssen unser Verhalten zum Wohle der nächsten Generationen verändern. Der Ansatz, diese Veränderungen herbei zu führen, führt über die Lösung der gegenwärtigen Probleme!

Denn erst wenn mir jemand eine sinnvolle Alternative (finanziell und zeitlich) für meine Arbeitsstrecke von Henststedt-Ulzburg nach Lübeck (mit dem Auto 80km, 60 min), zeigen kann, bin ich bereit zu wechseln. Und ein jeder Mensch hat diese individuellen Probleme, und erst wenn wir hier funktionierende Alternativen entwickeln, kann ein echtes Umdenken statt finden. Da hilft es nicht, Reifen zu zerstechen (schon mal an die Opfer gedacht?) und sich auf Straßen festzukleben. Die, die man als Unterstützer in einer Demokratie braucht, die schreckt man mit solchen Aktionen ab – man bewirkt Nichts, nada, null, niente. Und man bietet auch keine Lösung, sondern wird eher zum Teil des Problems.

Und nur weil wir ein demokratisches System haben, erlauben wir Klima-kleber (Versammlungsfreiheit) und andere Protestformen. Ich habe wenig von solchen Aktionen in den totalitären Staaten mitbekommen, dabei scheint es klar zu sein, dass Deutschland alleine den Klimawandel wohl doch nicht aufhalten kann…

Übrigens gibt es bis heute Menschen, die den von Menschen beschleunigten Klimawandel leugnen. Ich brauche keine Statistiken oder Bilder von der Arktis – ich kann die Menschheitsgeschichte, die Industrialisierung, die Umweltverschmutzung und die Wetteränderungen an meinem Wohnort auch selbst deuten und feststellen.
JA, ich kann die Verzweifelung der Menschen verstehen. Ja, wir sehen am Wirken der Grünen, wie unser demoraktisches System Grundwerte von Parteien zerfrisst und in Rauch auf gehen läßt. Wenigstens hatten sie mal welche… 😉

Nein, ich habe keine bessere Idee – außer sich aktiv an Forschung und Entwicklung zu beteiligen und in der Lokalpolitik mit zu helfen, die richtigen Stellschrauben zu finden und zu drehen. Eine weitere Parkverbotzone, ein weiterer riskanter Fahrradweg sind keine Antworten, sondern blinder Aktionismus. In Henstedt-Ulzburg ist zum Beispiel eine Autobahnanschlussstelle Alveslohe absolut notwendig (da brauch’ ich keine Statisik und kein teures Gutachten für!). Ebenso wie regelmäßiger Busverkehr mit logischen Zielen und fairer Taktung, der nicht teurer, als der Unterhalt des Autos sein darf. Es ist einfach in einer Großstadt von “autofrei” zu reden, aber was ganz anderes eine Familie in einem Dorf zu unterhalten.

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